Gestern war Webmasterfriday und ich bin irgendwie nicht zum Schreiben gekommen, daher diesmal mal am Samstag. Die Frage, die Christopher aufgeworfen hat, ist das bevorzugte Warmgetränk beim Bloggen. Lässt sich recht einfach beantworten, denn Kaffee kann ich nicht ausstehen (höchstens im Mischungsverhältnis 9 Teile Milch:1 Teil Kaffee).
Folglich ist mein Lieblingsgetränk beim Arbeiten und Zocken am Rechner Tee, in all seinen Geschmacksrichtungen. Schwarzer Friese, herkömmlicher Früchtetee (Blutorange ist geil) oder irgendwelche abstruse Mischungen (Winter-Frühjahr-Sommer-Herbst-Genuss). Da mag ich auch nur recht wenige Geschmäcker nicht, als da wären Ingwer, Kamille, Fenchel und co. – wenn ich Gemüse will, esse ich das so.
Zubereitung auch ganz klassisch Festland-europäisch, Beutel ins kochende Wasser, irgendwo zwischen 5 und 10 Minuten später wieder rausnehmen und rein damit – ob gezuckert oder nicht. Ohne Milch.
Was übrigens nicht heißen soll, dass ich kein Koffein mag – ich bin großer Freund von Pepsi, Afri, Feststoff-Cola Rebell (das Getränk gibt es hier leider nirgends zu kaufen) und neuerdings auch von Schokakola.
Die Frage von letzter Woche lässt sich übrigens noch kürzer beantworten: Momentan weder Facebook (grausig) noch Google+ (macht auch nicht so richtig Spaß), sondern App.net und Twitter.
Soo, wieder ist Freitag und es gibt endlich mal wieder ein Thema beim Webmasterfriday, das mir sowohl zeitlich als auch thematisch passt. Wunderbar :) Die Frage ist, ob alte Beiträge gelöscht werden sollten – gut, dass ich grade am Frühjahrsputzen bin und mich mit der Frage sowieso auseinandersetzen muss.
Wie gehe ich also vor? Ich will mich tatsächlich vorwiegend an das Prinzip, dem die meisten folgen, halten – alte Artikel updaten, sprich, tote Links entfernen und geänderte Informationen, wenn nötig, aktualisieren. Das bietet sich natürlich nicht bei allen Artikeln an, gerade bei den News-Artikeln die ich früher oft veröffentlicht habe. Ganz am Anfang ;)
Das Problem, was man denn mit einem Artikel machen sollte, wenn man seine Meinung geändert hat, kann ich allerdings nicht sehen – dann wird halt ein neuer Artikel geschrieben, denn der alte Artikel ist ja auch ein schönes historisches Dokument, das den Meinungswandel aufzeigen kann.
Ich habe mich aber auch entschieden, es wie Thomas zu handhaben (Link unten): Artikel, die aus meiner jetzigen Erfahrung Bla-Bla sind und somit weder Mehrwert bieten noch irgendeine wichtige Information. Bislang ist bei mir ein einziger solcher Artikel rausgeflogen, eine Art Blogvorstellung in 50 Worten. Jugendsünde, muss man ja nicht lassen, sind ja noch genug schlechte Artikel da ;) Überprüfen werde ich auch noch die Artikel, die zur Teilnahme an Gewinnspielen entstanden sind, auch diese bieten schlichtweg keinen Mehrwert. Insofern dürften sich auch die Besucher über Google nicht sonderlich ärgern, denn diese Artikel sucht und liest schlichtweg keiner.
Und seien wir ehrlich: Es können sowieso nicht alle Informationen und Artikel aufgehoben werden, sonst gibt es in zwei bis drei Generationen wirklich einen “Information Overflow“, und auch schlechte alte Bücher und Artikel findet man in keinem Archiv mehr.
Lieber spät als nie, gell? :) Das Thema vom letzte Donnerstag war das Fernsehen, genauer gesagt, wie denn unser Fernsehverhalten ist.
Seien wir ehrlich: Fernsehen ist bei mir ein Auslaufmodell allererster Güte. Seit einigen Jahren schaue ich immer weniger fern, die gewonnene Zeit investiere ich halt in Spiele, Bücher und das Internet. Übrigens konnte ich keinen Zusammenhang zu meiner Blogtätigkeit feststellen, aber das Niveau des Fernsehens geht doch – im Gegensatz zu Teilen des Internets – sehr schnell in Richtung Keller.
An dieser Stelle muss übrigens mal gesagt werden, dass das, was ich noch sehe, absolut nichts mit Information zu tun hat – denn das sind die Simpsons. Und ab und an mal ein Film am Freitagabend, aber da kommt ja nur selten was brauchbares.
Die anderen beiden Fernseh-Formate, die ich mir regelmäßig ansehe, befinden sich in einer Art Grauzone: extra3 landet in meinem Instacast und Zapp gucke ich über die Mediathek, da kann man die uninteressanten Beiträge einfach ignorieren bzw. überspringen. Wobei ich, wenn es davon einen Podcast gäbe, auch die ganze Sendung sehen würde. Aber das ist ja was anderes.
Insofern ist es schon irgendwie so, dass es sich bei Fernsehen um eine Art Steinzeit-Relikt handelt, denn zumindest für mich haben sich mittlerweile andere Formate durchgesetzt, die meinetwegen das herkömmliche Fernsehen größtenteils ersetzen könnten.
Die Zukunft des Fernsehens liegt nämlich, zumindest für mich, in Formaten wie dem Let’s Play together von Gronkh und Sarazar oder High5 – alles, was der Siegismund anpackt, wird irgendwie gut :) Für Nerds stellt sowas ein besseres Fernsehen dar, ich würde mir gerne ein YouTube-Fernsehprogramm zusammenstellen dürfen, muss ja nicht 24/7 gesendet werden.
Was meint ihr?
Und: Ja, ich bin spät dran :D
So, das letzte Mal Webmasterfriday in 2012. Das Thema diese Woche ist – naheliegenderweise – Weihnachten. Und diesmal eine Neuerung bei mir, ich binde jetzt nämlich mal eine Frage aus dem Rennschnitzel-Forum ein.
Zuerst einmal: Ja, ich denke schon, dass Weihnachten und Bloggen miteinander zu tun haben. Schließlich ist Weihnachten die Zeit der geschenke, die es in Blogs ja auch gibt – und “Danke!” sagen muss man ja auch einmal im Jahr. Übrigens finde ich nicht zwangsläufig, dass die Freude an Weihnachten in den Traditionen liegt, was ja eigentlich in einem krassen Gegensatz zur Freude am Bloggen liegt. Sicherlich, auch wir haben Traditionen in der Familie, aber die weichen auf, so ist mir das jedenfalls in den letzten Jahren aufgefallen.
Ich werde Weihnachten übrigens ganz unchristlich verbringen: Von den Klausuren erholen, surfen, spielen, bloggen. Und da bloß Heiligabend und der zweite Weihnachtsfeiertag mittags mit der Familie besetzt ist, bleibt massig Zeit für Bloggen und zocken.
Und vielleicht gibt es ja auch welche, die noch nicht genau wissen, was sie machen sollen oder wohin sie gehen. Vielleicht werden auch einige ein paar besinnliche Stunden am PC verbringen.
Jo, und Leute wie mich, die das geplant machen :) Für diejenigen, die das nicht geplant machen: Sucht euch eine Community, ob das nun ein paar Leutchen in irgendeinem Spiele-TS sind oder die örtliche Kirchengemeinde – sucht euch auf jeden Fall ein paar Leute, mit denen ihr etwas machen könnt, ganz alleine kann ich Weihnachten nicht vorstellen, was bei vielen von euch vermutlich genauso ist. Dazu liefert Martin auch gleich eine Idee:
Dann kann man sich vielleicht mal verabreden? Weihnachten im Blog? Gemeinsam – so wie das Motto des Webmasterfriday…
Tut das!
Modernes oder traditionelles Weihnachten?
Ob wir denn eher auf das traditionelle Weihnachten oder neue Bräuche stehen, fragt der gute Jonas.
Dazu möchte ich erstmal definieren, was ich denn so unter “Modernem Weihnachten” verstehe. Modernes Weihnachten ist aus meiner Sicht nicht direkt der Verzicht auf die Familie, sondern eher die Änderung der Bräuche – Weihnachtsbaum weg, Heiligabend vor der Glotze verbringen, Bunt blinkende Lichterketten. Und natürlich auch irgendwie die zunehmende Kommerzialisierung – Weihnachtsmännder gab es dieses Jahr Mitte September.
Was halte ich also davon? Ohne Weihnachtsbaum könnte ich definitiv nicht leben, und Heiligabend einfach vor die Glotze klemmen finde ich auch blöde. Und meine Nachbarn würde ich aufgrund ihrer bunt blinkenden LED-Außenbeleuchtung am liebsten mit selbiger strangulieren, so fies das klingt.
Einkaufen. Weihnachtskram im September. WTF? Bitteschön, wie soll ich mich denn Mitte September auf Weihnachten freuen? Den ersten Weihnachts-Süßkram kaufe ich normalerweise Anfang Dezember und das meiste dann nach Weihnachten reduziert. Auf Vorrat ;)
Ich feiere Weihnachten also eher traditionell – auch wenn ich zu Weihnachten erst einmal in der Kirche war. Das ist zwar ein tolles Erlebnis, aber die Kirche ist in einem vergleichsweise großen Ortsteil halt sehr voll – und größere Menschenmengen mag ich nicht. Außerdem ist es ja so, dass dieser Gottesdienst in unserer Gemeinde um Mitternacht stattfindet, was ich nach der stressigen Vorweihnachtswoche einfach nicht mehr auf die Reihe bekomme. Um die Uhrzeit wird halt mal geschlafen.
Übrigens ist ja auch das Weihnachtsessen so ein Thema. Gans, Truthahn, was auch immer man da isst. Und ganz ehrlich: Würstchen, Buletten und Kartoffelsalat sind wahrlich genug. Das große Federvieh gibt es dann am ersten Weihnachtsfeiertag, gemeinsam mit der köstlichen Weihnachtstorte meiner Oma.
Den nächsten Webmasterfriday gibt es dann 2013 – am 10. Januar, erholt und in alter Frische.
Diese Woche den Webmasterfriday mal am namensgebenden Freitag, mit der Frage ”Welche Programme nutzt ihr für die tägliche Arbeit?“. Interessante Frage ;)
Was klebt also bei mir an der Taskleiste bzw. im Dock?
Unter Windows ist das sehr wenig:
Auf dem Mac sind das schon deutlich mehr Programme:
Ich benutze übrigens prinzipiell schon am liebsten Gratis-Tools, aber ich werde nie wieder Libre Office anrühren. Das ist im vergleich zu MS Office wirklich mies. Ansonsten benutze ich tatsächlich massig Freeware, gratis auf Windows.
Wie sieht’s bei euch aus?
Es ist wieder Webmasterfriday, das Thema ist diese Woche die Frage, wo wir uns denn so informieren. Und diese Woche gibt es gleich zwei gute Gründe für das Thema: Blogs sind ein relativ neues Medium und die Zeitungen Deutschlands beginnen wirklich, zu sterben (FR, FTD) – ein Umbruch inder Welt der Informationsvermittlung, wie Martin ganz richtig feststellt.
Ganz konkret ist seine erste Frage die, ob wir noch am Frühstückstisch die Zeitung lesen oder schon das Frühstück an den Rechner verlegt haben. Ich bin ja selbsternannter Totholzfetischist und lese insofern noch täglich eine lokale Zeitung auf Papier. Dafür gibt es außer dem “Feeling” noch zwei gute Gründe: Das Internetangebot der beiden hiesigen Tageszeitungen ist einfach nur schlecht und unvollständig, und auf dem iPad ist kein Platz mehr für noch eine App – zumal die unserer Tageszeitung auch nur ein 1:1-Abbild der Printausgabe ist, da lese ich die doch lieber auf Papier. Und ja, im Abo.
Ansonsten lese ich auch des öfteren mal den Spiegel sowie diverse IT-Magazine – t3n, iX und c’t lese ich immer, die GameStar meistens. Und sonst diverse andere Hefte, Sonderhefte oder auch mal ein einzelnes, weil ich mir eine bestimmte Linux-Distribution nicht erst saugen bzw. brennen will. Besonders zu IT-Themen lese ich aber hauptsächlich online, mein Reader wird regelmäßig überschwemmt. Und Zusatzinformationen einholen ist bei Politik- und Wirtschaftsthemen bei großen Druckerzeugnissen (SZ, Die Zeit) in der Online-Ausgabe sehr schön gemacht, auch sind die Artikel irgendwie oft besser als die aus der Lokalpresse. Über die habe ich übrigens des öfteren zu jammern, sieht man in meinem Twitter-Stream.
Auf die Art und Weise, wie ich schreibe, haben diese Medien also keinen besonderen Einfluss – Blogger schreiben halt wie Blogger ;)
Eine sehr interessante Frage wirft sich übrigens auf: Welche Magazine von früher haben wir irgendwann aufgehört zu lesen? Ich muss da drei nennen, wenngleich ich den Zeitraum um einige Jährchen ausweiten muss – ich nehme mal die letzten 7 Jahre. Das erste, was hier geflogen ist, war die Micky Maus – ich weiß nicht, was ich daran je so toll gefunden habe. Sparte mir einiges an geld, dafür importiere ich jetzt die Wired aus UK. Für etwas weniger im Jahr, wohlgemerkt. Vor ca. drei Jahren habe ich dann das mehrere Jahre alte Geschenk-Abo der Geolino gekündigt, die ist mir irgendwann einfach zu oberflächig geworden. Und was ich auch aufgehört habe, ist die Chip – die habe ich zu Beginn meiner aktiven Internet-Zeit aktiv gelesen, fast jede Ausgabe – und dann noch die mit zwei DVDs. Schweineteuer für so wenig Inhalt. Aufgehört habe ich mit der übrigens, als ich angefangen habe, die c’t wertzuschätzen, die sowieso schon alle zwei Wochen ins Haus geflattert kam. Falsch gemacht haben die also bis auf die Chip nichts, das liegt an meiner persönlichen Entwicklung. Die Chip hingegen hat mehrere Dinge falsch gemacht: Preis, Layout, fehlender Tiefgang, miese Themenwahl, …
Auch Social Media ist übrigens nicht in der Lage, mich von Blogs und Printmedien abzubrigen, das mag eine nette Ergänzung und eine Art Aggregator sein, besonders Twitter, aber etablierte News-Seiten sind mir immernoch lieber. Zum einen erkennen die Hoaxes mitunter besser und posten nicht gleich alles, was sie gerüchteweise gehört haben, angereichert mit Hintergrundinformationen oder – wie bei Heise Security – Proof of Concepts. Für wichtige aktuelle Ereignisse habe ich immernoch den Eil-Ticker von SPON und tagesschau.de – sind in der Vergangenheit aber auch schon des öfteren mal mäßig positiv aufgefallen, was die Inhalte angeht.
So, dann bin ich mal gespannt, ob mir noch was einfällt, ergänzen werde ich den Artikel auf jeden Fall noch. Was meint ihr? Wo informiert ihr euch? Die Kommentare sind offen für eure Gedanken :)
Ein ganz besonders spannendes Thema diese Woche beim Webmasterfriday, auch wenn ich nicht so ganz pünktlich bin mit meinem Artikel ;) Die Frage ist diese Woche nämlich wie die Frage ob Anhänger der Parawissenschaften oder der GWUP, wie Pepsi und Coke: Die Frage ob Äpfel oder Birnen – Cupertino vs. Redmond sozusagen.
Ich fange mal ganz am Anfang an ;) Damals, Mitte bis Ende der 1990er Jahre, fing ich an, mich mit Computern zu beschäftigen. Der erste Rechenr, auf dem ich dann gespielt habe, war der bekannte fünf-Farben iMac in weinrot – steht hier bis heute herum. Damals war ich natürlich hauptsächlich den Spielen erlegen, besonders der Löwenzahn-Reihe und den Willy Werkel-Spielen – zumindes letztere sind nach meinem heutigem Standart grausam. Aber beide sehr hübsch gemacht, das möchte ich an dieser Stelle auch noch anmerken. Und natürlich Factory, oh wie ich das geliebt habe – auch schon auf dem Rechner, den wir vorher hatten, das war so eine Brotkiste. Wie oft ich da “You’re fired” gehört habe :D
Damit war dann mein Schicksal auch irgendwie schon besiegelt – Apple wurde wieder größer und wichtiger – und ich verliebte mich in die Rechner. Das hat dann darin geendet, dass ich die relativ schnell auch mit der Tastatur bedienen konnte, und das mit höchstens 10 Jahren. Und auch das hat vermutlich zu meiner heutigen Existenz als “Apfeltasche” beigetragen. Mit Vernunft wie beim Martin hat die ursprüngliche Entscheidung bei mir also nicht viel zu tun gehabt, damals lag das einfach daran, dass ich damit aufgewachsen bin. Irgendwann kam dann ein gebrauchter XP-Laptop hier an, den wir gleich zum Spielen gebraucht haben – Microsoft Flight Simulator, Civilization und EEP. Ich fand damals für ein paar Monate Windows besser als Mac, das hat sich dann irgendwie wieder geändert. Um 2010/2011 haben wir dann einen neuen Laptop gekauft, mit Windows 7. Das ist schon ein schickes OS, das fand ich für ein halbes Jahr ganz toll. Dann lief die Gratis-AV-Lizenz ab und die Administration wurde lästig. Kaspersky offenbarte mir, dass das alte Tool an die 50 Viren durchgelassen hatte und Windows hat angefangen, Macken zu zeigen, die mir vorher nicht aufgefallen waren, wie etwa die zunehmende Langsamkeit und das Ansammeln von GB-weise Temp-Dateien. Seitdem benutze ich wieder hauptsächlich OS X, Windows eingentlich nur noch, wenn ich in der Schule einen Laptop brauche oder wenn ich mal was anderes spielen will als Minecraft. Und es geht mir imemrnoch auf den Senkel. Ich denke also, das beurteilen zu können, wenn ich sage, dass OS X deutlich nutzbarer ist als Windows – ich habe das ja beides einige Versionen lang genutzt bzw. wenigstens ausprobiert.
Und ja, ich bin überzeugt von meiner Entscheidung, OS X zu nutzen, das Gleiche gilt für iOS. Sicher, wir Apfeltaschen sind irgendwie arrogant, dafür sind die Androiden Spießer und stören überhaupt nur mit ihrem “mimimi”-Gejammer – nach dem Schema “wir bekommen keine OS-Updates” oder sie haben die Meinung, dass iOS Sch*** ist und das auch unebdingt vertreten müssen – notfalls auch ohne Argumente. Bislang habe ich zu jedem dieser angeblichen Argumente ein Gegenargument oder wenigstens eine Relativierung gefunden, wer es nicht glaubt, mag mich gerne in den Kommentaren herausfordern ;)
Klar, Windows hat auch einige Vorteile – es gibt eine größere Hardware-Auswahl, man kann sich seine geräte einfacher selbst zusammenstellen, die Unterstützung durch Drucker etc. ist (noch) besser, aber das wichtigste, was mich von der Verbannung des Fensters abhält, ist doch die Tatsache, dass Spiele und auch teilweise Produktiv-Tools einfach noch nicht für OS X erhältlich sind, besonders bei Spielen ist das Angebot echt jämmerlich, besonders bei “Blockbustern” wie Battlefield 3, obwohl sich auch das allmählich ändert. Die Chancen dafür, dass sich dauerhaft Windows-Rechner bei mir im Inventar befinden, sinken also immer weiter, aber zumindest für einige ältere Spiele werde ich wohl dennoch einen Windows 7-Rechner behalten – momentan freue ich übrigens über Battlefield 1942 ;)
Überhaupt liegt mir übrigens das Apple-Weltbild sehr viel näher, Design, minimalistisch und einfach zu bedienen. Sowohl OS X als auch iOS – und manche Design-Ideen aus Redmond kann ich auch einfach nicht nachvollziehen, aktuell ist das Windows 8 oder genauer die Kacheloptik – und das Bediensystem schon überhaupt.
Wie seht ihr das? Schreibt es in die Kommentare!
Nachgeschobene Artikel anderer Blogger:
Letzte Woche hab’ ich irgendwie nichts zu schreiben gehabt, diese Woche ist das anders ;) Das Thema ist nämlich Social Media beziehugnsweise alles, was man so mit Profilen im Web hat. Ich folge bei meinen Gedanken mal grob der Themenbeschreibung von Martin, also erst Anmeldung, dann Verwaiste Profile, die Relevanz und “der Rest”.
Die Registrierung
Ich halte es hierbei relativ oft wie Martin: Erstmal registrieren, ein bisschen herumspielen – schadet ja nix. Und ich glaube ganz ehrlich auch nicht, dass sich da viele Gedanken machen. Vor Allem, wenn der Service gratis ist.
Bei bezahlten Services wie App.net ist das anders, da habe ich mich dagegen entschieden – ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass “Normal-User” für ein Social Network Geld bezahlen und wenn ich ganz ehrlich bin, halte ich da auch nicht viel von. Wobei ich mir noch Gedanken vor der Registrierung mache, sind Services, die ein besseres [Social Network eurer Wahl] sein wollen und das selbe Konzept nochmal aufrollen, denke ich schon darüber nach. Wieder ein Grund gegen App.net, bei Diaspora hatte ich da erstaunlicherweise keine Probleme mit.
Und das schöne daran ist ja nunmal, dass es meist gratis ist, man kann die Profile also im Zweifel einfach brach liegen lassen. Das hat sogar einen Vorteil.
Verwaiste Profile
Sicher, verwaiste Profile machen keinen guten Eindruck. Aber wenn man jemanden googelt, sieht man meist nur aktive Profile – meine inaktiven Profile sind nicht auf den ersten 5 Seiten Google, und weiter sucht sowieso kaum jemand. Der große Vorteil, den das Reservieren aber nicht nutzen solcher Profile mit sich bringt ist übrigens der, dass der Name erstmal weg ist – damit kann also niemand mehr Schindluder treiben. Man hält sich damit die Option zur späteren Nutzung offen und kann ja auch für die Nutzer des entsprechenden Netzwerks auf die anderen, aktiven Netzwerke verlinken.
Wichtige Social Networks
Aber welche Netzwerke sind überhaupt hilfreich? Je nach Tageslaune sind das bei mir drei beziehungsweise vier: Auf jeden Fall Twitter, Google+ (Seite) und für den Privatgebrauch Facebook. Daneben habe ich noch Formspring, das nutze ich aber nur sporadisch. Das wären die “echten” Social Networks. Nebenbei habe ich noch YouTube (Abos und Kommentieren) sowie diverse Foren und meine geliebten Mailinglisten ;)
Xing verlinke ich hier mal nicht, das ist ebenso ungepflegt und tot wie mein Diaspora-Account. Schade um den Invite bei letzterem, aber was soll man machen.
Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Must-Haves?
Vorweg: Gut zu wissen: Es war nicht nötig, sich Sorgen um Martin zu machen, er war nur auf einer Konferenz und hat den Webmasterfriday schlicht vergessen ;) Das Thema ist diese Woche also die Sinnhaftigkeit von Tags beziehungsweise Schlagworten.
Mein erster Gedanke dazu ist “Gute Frage!” – ich habe mir tatsächlich nie aktiv Gedanken darüber gemacht, warum ich überhaupt Tags vergebe. Sind sie hilfreich ür meine Besucher? Bringen sie Vorteile im Google-Index? Ich denke, vorwiegend das erste. Ob Google die Tag-Seiten wertet, weiss ich nicht, aber vermutlich weniger stark als andere Seiten. Aber wenn ich mal mein eigenes Nutzungsverhalten analysiere, stelle ich fest, dass ich von nützlichen Artikeln aus oft mal die entsprechenden Tag-Seiten durchsehe, wo ja sich meist themenrelevante und auch ähnliche Artikel finden, auch weiterführende oder zugrundeliegende Artikel zum selben Thema. Gerade bei eBooks mache ich das oft, ebenso bei Blogs über Apps oder Programme. Der große Vorteil gegenüber der Suche ist hier nämlich, dass man sich als Nutzer nicht verschreiben kann und auch einiges an Tipparbeit spart.
Folglich nutze ich Tags, um Kategorien weiter zu untergliedern, was auch bei meinem (digitalisierten) Totholz-Archiv irgendwie eine Grundlage ist: Kategorien wären hier Schule und als Unterkategorie Bio, mögliche Tags dann Fotosynthese, Zellatmung und Glucosebildung. Hier wäre es dann halt die Kategorie Apple, die imaginäre Unterkategorie Events (eigentlich auch ein Tag) und die Tags iPad und iPhone, um mal die WWDC als Beispiel heranzuziehen. Ist euch eigentlich was an der Tagvergabe hier aufgefallen? Ich nutze maximal drei Tags pro Artikel. Anfangs hatte ich oft acht bis neun, das steigert die Übersicht für mich aber nicht, sondern macht eher alles unübersichtlicher. Selbes Prinzip übrigens in Evernote und Pocket (Read It Later). Und auch wenn ich nicht von meinem Nutzungsverhalten auf das anderer schließen möchte – die Leute, die mein Archiv kennen, kommen mit mehr auch nur mäßig zurecht.
Und genau da liegt auch der Unterschied zur Kategorie: Die Kategorie ist sozusagen der Ordner, in den das Dokument eingeordnet wird (Alltag: Steuer/Haus/…), Kontennummern etc. Unterkategorien und Tags beziehungsweise Schlagworte dann die jeweiligen Ordnungshelfer – Ausgaben (Waschmaschine), Steuerbezeichnungen (Einkommenssteuer) und so weiter und so fort.
Anderer Artikel zum Thema
Ich hoffe doch mal schwer, dass da noch was kommt :D
Ein ausgesprochen schönes Thema diese Woche, zu dem ich sehr viel mehr schreiben könnte ;) Die Frage lautet wörtlich übrigens “Schreibt ihr noch analog – oder tippt ihr nur noch?”, falls ihr das wissen wollt.
Eine schleichende Veränderung nennt Martin das, was seit den 90ern immer weiter vorschreitet: Die Digitalisierung unseres Lebens. Im Rahmen des dieswöchigen Themas soll das auf das Schreiben bezogen werden, besonders auf das im Blog.
Tatsächlich ist es bei mir als “Digital Native” so, dass ich meine Blogartikel zu 90% direkt in WordPress bzw. in Blogsy schreibe, mir also auch da erst die Giederung überlege. Das mag damit zusammenhängen, dass ich mir das vorher schon überlege (nur halt nicht aufschreibe) oder dass ich kaum lange Artikel schreibe, zumindest letzteres will ich aber definitiv ändern. Bei längeren Artikeln ist es nämlich so, dass ich mir tatsächlich Notizen mache, was bei meinen Keynote-Reviews zu mehreren vollen Handschriftlichen A4-Seiten führt, bei der letzten waren es beispielsweise sechs.