Vorweg: Gut zu wissen: Es war nicht nötig, sich Sorgen um Martin zu machen, er war nur auf einer Konferenz und hat den Webmasterfriday schlicht vergessen ;) Das Thema ist diese Woche also die Sinnhaftigkeit von Tags beziehungsweise Schlagworten.
Mein erster Gedanke dazu ist “Gute Frage!” – ich habe mir tatsächlich nie aktiv Gedanken darüber gemacht, warum ich überhaupt Tags vergebe. Sind sie hilfreich ür meine Besucher? Bringen sie Vorteile im Google-Index? Ich denke, vorwiegend das erste. Ob Google die Tag-Seiten wertet, weiss ich nicht, aber vermutlich weniger stark als andere Seiten. Aber wenn ich mal mein eigenes Nutzungsverhalten analysiere, stelle ich fest, dass ich von nützlichen Artikeln aus oft mal die entsprechenden Tag-Seiten durchsehe, wo ja sich meist themenrelevante und auch ähnliche Artikel finden, auch weiterführende oder zugrundeliegende Artikel zum selben Thema. Gerade bei eBooks mache ich das oft, ebenso bei Blogs über Apps oder Programme. Der große Vorteil gegenüber der Suche ist hier nämlich, dass man sich als Nutzer nicht verschreiben kann und auch einiges an Tipparbeit spart.
Folglich nutze ich Tags, um Kategorien weiter zu untergliedern, was auch bei meinem (digitalisierten) Totholz-Archiv irgendwie eine Grundlage ist: Kategorien wären hier Schule und als Unterkategorie Bio, mögliche Tags dann Fotosynthese, Zellatmung und Glucosebildung. Hier wäre es dann halt die Kategorie Apple, die imaginäre Unterkategorie Events (eigentlich auch ein Tag) und die Tags iPad und iPhone, um mal die WWDC als Beispiel heranzuziehen. Ist euch eigentlich was an der Tagvergabe hier aufgefallen? Ich nutze maximal drei Tags pro Artikel. Anfangs hatte ich oft acht bis neun, das steigert die Übersicht für mich aber nicht, sondern macht eher alles unübersichtlicher. Selbes Prinzip übrigens in Evernote und Pocket (Read It Later). Und auch wenn ich nicht von meinem Nutzungsverhalten auf das anderer schließen möchte – die Leute, die mein Archiv kennen, kommen mit mehr auch nur mäßig zurecht.
Und genau da liegt auch der Unterschied zur Kategorie: Die Kategorie ist sozusagen der Ordner, in den das Dokument eingeordnet wird (Alltag: Steuer/Haus/…), Kontennummern etc. Unterkategorien und Tags beziehungsweise Schlagworte dann die jeweiligen Ordnungshelfer – Ausgaben (Waschmaschine), Steuerbezeichnungen (Einkommenssteuer) und so weiter und so fort.
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Ich hoffe doch mal schwer, dass da noch was kommt :D
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[...] auch, das die Suchfunktion eine geordnete Verschlagwortung nicht ersetzen kann.Fabian von WobIntoshs Blog versucht zu erklären was der Unterschied zwischen Kategorien und Tags sind und ertappt sich nicht [...]
[...] vergessen Das Thema ist diese Woche also die Sinnhaftigkeit von Tags beziehungsweise Schlagworten. … den ganzen Artikel lesen > [...]