Ich habe mich schon wieder um ein Buch bei Bloggdeinbuch beworben, eigentlich sollte erst was selbstgekauftes kommen, aber mir ist da so ein bisschen eine mündliche Nachprüfung dazwischen gekommen. Das Buch heißt “Bekenntnisse eines Serienjunkies“, ist der zweite Teil (die zweite “Staffel) und kommt von dotbooks. Schade nur, dass das Werk nur als eBook vorliegt, darauf gehe ich dann gleich noch näher ein.
Der Autor, Jochen Till, ist ein Serienjunkie, wie er im Buche steht – und ein Comicnerd noch obendrein. Im Buch beschreibt er auf humoristisch-sachliche Weise insgesamt 25 Serien, darunter etwa South Park, Spartacus und Homeland, um nur die bekanntesten zu nennen. Zu jeder Serie gibt er zuerst eine kleine Übersicht über die Metadaten mit einem jeweils stilisierten Bild zur Serie und jeweils, ebenso wie zu Ende eines jeden Kapittels, ein kurzes Zitat. Danach schreibt er, oft mit Bezug auf sein eigenes Leben, jeweils einige Seiten über die Serie, die sowohl eine grundsätzliche Interpretation als auch Kurzzusammenfassung und seine jeweilige Meinung zu der Serie enthält – die aber durchweg mehr oder weniger positiv ausfällt, sind immerhin seine Lieblingsserien, über die er schreibt.
Für mich als jemanden, der kaum Fernsehen sieht und sich dortselbst auf Stargate und die Simpsons fokussiert hat, gibt es viele Serien, von denen ich schon gutes gehört hatte, aber bislang nicht vorhatte, sie mal anzusehen – bis jetzt. Ebenso viele Serien kannte ich noch nicht – auch hier der “muss ich mal ansehen”-Effekt.
Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie er es hinbekommt, in dieser teilweise sehr stark objektiven Schreibweise noch ansatzweise objektiv zu bleiben, aber irgendwie bekommt er immer nochmal den Dreh.
Die Beschreibungen der Serien sind durchweg gut, ausführlich und von Zitaten aus den Serien nur so gespickt. Einfach Großartig.
Kurzum: Großartiges Buch, ich habe das ein oder andere Mal wirklich relativ lange gelacht, was bei mir während des Lesens eher selten vorkommt :)
Schade ist nur, dass es das Buch nur als ePub gibt – gedruckt währe es vermutlich zu dünn und somit zu teuer, aber Smileys an den Rand hauchen und Zettelchen zum Vormerken reinkleben geht in iBooks dann doch nicht so gut ;) Bin dann mal Staffel 1 kaufen…
Titel: Bekenntnisse eines Serienjunkies: Staffel 2
Autor: Jochen Till
Verlag: dotbooks
ISBN: 978-3-95520-208-8
Preis: 4,99€
Bestellen könnt ihr beispielsweise hier bei Dotbooks (**) oder bei Amazon*
(**) ob eine Verlinkung in den Einkaufswagen tatsächlich so sinnvoll ist, werde ich nochmal nachträglich klären und ggf. hier ändern.
Gestern war Webmasterfriday und ich bin irgendwie nicht zum Schreiben gekommen, daher diesmal mal am Samstag. Die Frage, die Christopher aufgeworfen hat, ist das bevorzugte Warmgetränk beim Bloggen. Lässt sich recht einfach beantworten, denn Kaffee kann ich nicht ausstehen (höchstens im Mischungsverhältnis 9 Teile Milch:1 Teil Kaffee).
Folglich ist mein Lieblingsgetränk beim Arbeiten und Zocken am Rechner Tee, in all seinen Geschmacksrichtungen. Schwarzer Friese, herkömmlicher Früchtetee (Blutorange ist geil) oder irgendwelche abstruse Mischungen (Winter-Frühjahr-Sommer-Herbst-Genuss). Da mag ich auch nur recht wenige Geschmäcker nicht, als da wären Ingwer, Kamille, Fenchel und co. – wenn ich Gemüse will, esse ich das so.
Zubereitung auch ganz klassisch Festland-europäisch, Beutel ins kochende Wasser, irgendwo zwischen 5 und 10 Minuten später wieder rausnehmen und rein damit – ob gezuckert oder nicht. Ohne Milch.
Was übrigens nicht heißen soll, dass ich kein Koffein mag – ich bin großer Freund von Pepsi, Afri, Feststoff-Cola Rebell (das Getränk gibt es hier leider nirgends zu kaufen) und neuerdings auch von Schokakola.
Die Frage von letzter Woche lässt sich übrigens noch kürzer beantworten: Momentan weder Facebook (grausig) noch Google+ (macht auch nicht so richtig Spaß), sondern App.net und Twitter.
Soo, wieder ist Freitag und es gibt endlich mal wieder ein Thema beim Webmasterfriday, das mir sowohl zeitlich als auch thematisch passt. Wunderbar :) Die Frage ist, ob alte Beiträge gelöscht werden sollten – gut, dass ich grade am Frühjahrsputzen bin und mich mit der Frage sowieso auseinandersetzen muss.
Wie gehe ich also vor? Ich will mich tatsächlich vorwiegend an das Prinzip, dem die meisten folgen, halten – alte Artikel updaten, sprich, tote Links entfernen und geänderte Informationen, wenn nötig, aktualisieren. Das bietet sich natürlich nicht bei allen Artikeln an, gerade bei den News-Artikeln die ich früher oft veröffentlicht habe. Ganz am Anfang ;)
Das Problem, was man denn mit einem Artikel machen sollte, wenn man seine Meinung geändert hat, kann ich allerdings nicht sehen – dann wird halt ein neuer Artikel geschrieben, denn der alte Artikel ist ja auch ein schönes historisches Dokument, das den Meinungswandel aufzeigen kann.
Ich habe mich aber auch entschieden, es wie Thomas zu handhaben (Link unten): Artikel, die aus meiner jetzigen Erfahrung Bla-Bla sind und somit weder Mehrwert bieten noch irgendeine wichtige Information. Bislang ist bei mir ein einziger solcher Artikel rausgeflogen, eine Art Blogvorstellung in 50 Worten. Jugendsünde, muss man ja nicht lassen, sind ja noch genug schlechte Artikel da ;) Überprüfen werde ich auch noch die Artikel, die zur Teilnahme an Gewinnspielen entstanden sind, auch diese bieten schlichtweg keinen Mehrwert. Insofern dürften sich auch die Besucher über Google nicht sonderlich ärgern, denn diese Artikel sucht und liest schlichtweg keiner.
Und seien wir ehrlich: Es können sowieso nicht alle Informationen und Artikel aufgehoben werden, sonst gibt es in zwei bis drei Generationen wirklich einen “Information Overflow“, und auch schlechte alte Bücher und Artikel findet man in keinem Archiv mehr.
Ich habe mich mal wieder um ein Buch bei Bloggdeinbuch beworben, diesmal mal um etwas, was eigentlich nicht so ganz meine Altersgruppe ist ;) Getroffen hat es dabei das Buch “Mathe – voll gefährlich” von Sean Connolly aus dem Ullmann-Verlag, ein Buch das mathematische Aufgaben auf das reale Leben anwendet,entsprechend der eigentlichen U18-Zielgruppe natürlich gern in einem Abenteurer- oder Astronauten-Setting.
Das Buch besteht aus drei Bereichen:
Diese Bereiche sind auf verschiedene Klassenstufen anwendbar, das erste ab der fünften Klasse, das dritte ab der siebten. An dieser Stelle möchte ich einmal die Begründung einwerfen, warum ich mich überhaupt beworben habe: Ich bin, was Mathe anbelangt, ein Waisenkind, kurz, ich habe zwar Interesse aber keine Ahnung. Aber mit entsprechenden “Herausforderungen” finde ich da auch irgendwie Spaß dran und wenn diese etwas leichter sind und dafür schön beschrieben, ignoriere ich auch mal, dass sie teilweise zu einfach für mich sind ;) Ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass mich dieses Buch auch schon in meiner früheren Kindheit zum Rechnen gebracht hätte, nur dass ich mir damals vielleicht noch etwas mehr den Kopf zerbrochen hätte.
Aber zurück zum Buch: Zu jeder der Aufgaben gibt es natürlich nach der Einleitung in Textform (Mitdenken!) eine Lösung und dazu jeweils noch ein kleines Zusatzkapitel, nämlich das “Mathe-Labor”, in dem mathematische und teilweise auch physikalische Vorgänge experimentell erarbeitet werden können.
Die Aufgaben sind bunt gestreut, vom simplen Dreisatz über Aufgaben zur Verdünnung bis hin zu Stochastik – welche Tür wohl die richtige ist?
Das Buch ist nicht nur ansprechend gestaltet – keine einfarbige, langweilige Oberfläche, sondern mit “Kratzern” in der Oberfläche, einer gefährlich wirkenden, teilweise sogar giftgrünen Überschrift und Atom-Zeichen auf der Titelseite, wodurch es wirklich irgendwie gefährlich wirkt, sondern hat auch im Inneren eine interessante Typografie. Die Aufgabentexte sind ansprechend verfasst und lassen das Problem trotz einer gewissen Komplexität der Sätze einfach durchblicken, nicht nur aus meiner heutigen Sicht.Aufgelockert werden diese Aufgaben durch Zeichnungen, die zumindest Teile des Problems zeigen und kleine Infoboxen, die Fakten geben, die mit dem Problem verwand sind, sodass der junge Leser nebenbei auch noch etwas mehr lernt als Mathe.
Interessant ist dabei, dass das Buch vereinzelt auch mindestens eine Wachstumsformel besprochen wird, die in meinen nunmehr 12 Jahren Matheunterricht nicht vorkam – die Fibonacci-Folge musste ich tatsächlich erstmal vertiefend nachsehen. Insofern stellt sich mir die Frage, ob diese Folge für kleinere Kinder geeignet ist beziehungsweise ob diese Folge für das Wissen der Kinder nötig ist, in den Lehrplänen Niedersachsens kommt sie definitiv nicht vor, das kann durchaus der Tatsache geschuldet sein, dass das Buch aus amerikanischer oder englischer Sicht geschrieben wurde (wo der Autor herkommt, war nicht herauszufinden), dort gelten bekanntermaßen andere Lehrpläne. Das ist aber auch der einzige Begriff dieser Art, der mir aufgefallen ist, die anderen Kapittel sind für Kinder sicherlich unmittelbar zu empfehlen.
Das einzige, was mich an dem Buch stört, ist das Format. Ich habe nichts gegen unübliche Formate einzuwenden, aber dieses Buch ist deutlich höher als breit, was für eine standesgemäße, senkrechte Aufbewahrung im Bücherregal unmöglich macht, da partout keines meiner unterschiedlich hohen Regalbretter passen wollte – wenn das Buch nicht bei Bildbänden oder Aktenordnern stehen soll, wo sich dann oben drauf massig Staub ansammeln könnte, ist es schlichtweg zu hoch. Mag sein, dass das in einem normalen Kinderzimmer nicht so ist, mir ist es aber aufgefallen.
Das Buch gibt für Kinder einen guten Anreiz, sich mit mathematischen Problemen zu befassen, die auch fast vollständig den angegebenen Altersgruppen angemessen sind.Für Eltern, die ihre Kinder für mathematische Probleme begeistern wollen, bietet das Buch also einen guten Einstieg. Und: Kann auch Nerds gefallen, die älter sind als die Zielgruppe ;)
So, nachdem ich beim Aufräumen nun an meinen Bücherstapeln angekommen bin, ist mir das Buch “Blog Boosting“* von Michael Firnkes wieder in die Hände gefallen, dass ich im letzten Sommer mal bei ihm auf seinem Blog gewonnen habe. Wird also Zeit für die Rezension, zumal ich schon seit geraumer Zeit durch bin, leider hat mich die Schule dann ein bisschen am Schreiben gehindert. Genauso gehindert übrigens wie an der aktiven Teilnahme an der Blog Boosting Challenge - da bin ich raus, denke ich, aber darauf gehe ich gleich noch genauer ein.
Firnkes teilt das Buch in vier große Bereiche ein:
Im ersten Teil geht er auf Grundlagen des Bloggens ein, etwa auf Authentizität und Verhalten, etwa bei der Ansprache anderer Blogger. Als Spezialfälle nennt er hier die naheliegenden Sonderfälle Corporate-Blogs und Affiliate-Blogs. Auch eine kurze Zusammenfassung der gröbsten Grundlagen und Erfordernisse gibt er hier, die aber zurecht nicht allzu viel Raum einnimmt. Zudem erklärt er hier wichtige Begriffe und nennt einige Hilfsmittel zur Analyse von Besucherzahlen.
Der zweite Teil ist hauptsächlich in drei Bereiche aufgeteilt: Das erste Drittel befasst sich mit technischen Grundlagen für erfolgreiche Blogs und geht sehr stark auf das Design ein. Dabei erklärt er auch die Grundlagen von gut nutzbaren GUIs sowie Erkennungsmerkmale, gibt also ein kurzes Briefing in Blog-Design im eigentlichen Sinne. Im mittleren Drittel schreibt er über Content, über Ideenfindung, Inhalte sowie Hilfsmittel in Form verschiedener Content-Formen. Nebenbei gibt er auch Tipps für das Verhalten bei Content-Diebstahl, der bekanntermaßen eines der größeren Probleme im Internet ist. Das letzte Drittel schließlich beschreibt verschiedenste Marketingmaßnahmen, von grundlegenden Formen wie Blognetzwerken über verschiedenste Aktionen (Blogparaden, Gewinnspiele, …) und zuletzt auch auf Formen von Kooperationen zwischen unabhängigen Bloggern und Firmen. Zuletzt widmet er auch der Pressearbeit für Blogger (Pressemitteilungen etc.) und dem Monitoring einige wenige Seiten.
Der dritte große Teil widmet sich an “fortgeschrittene” Blogger und zeigt gängige Möglichkeiten der Monetarisierung auf. Auch geht er hier auf verschiedenste Dienste zur Vermarktung von Blogs und Texten ein. Zudem gibt er einige “Profi-Tipps”, um Umsatz und Reichweite des eigenen Blogs zu vergrößern, sei es durch A/B-Tests, Landingpages oder das bekannte <more>-Tag von WordPress und geht auf verschiedene Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung ein. Als kleines Schmankerl gibt es hier nicht nur Tipps, wie man Besucher zu Stammlesern macht, sondern auch, wie man sie zu Freunden machen oder belohnen kann.
Der vierte Teil schließlich handelt vom Arbeiten als Blogger, Chancen und Risiken, Trends und einige wenige Tipps zur Umsetzung des Bloggens als Beruf.
Im großen und ganzen bietet das Buch eine gute Übersicht über Blogmarketing, Content-Erstellung, Blogdesign und SEO, wie der Untertitel erwarten lässt. Ich habe aber doch einige Probleme mit dem Inhalt. Wichtig zu beachten ist, dass sich die verschiedenen Techniken, etwa Plugins durchgehend auf WordPress beziehen. Zwar ist das nicht das einzige gängige CMS, eine Einschränkung ist aber nötig, um das Buch nicht zu dick werden zu lassen.
Der erste Teil gibt einen wirklich guten Überblick über die Grundlagen und ist insofern am ehesten für Laien geeignet, die sich ihren ersten Blog aufbauen möchten. Aber auch für “Profis” taugt dieser Bereich, denn ab und an kann man hier wenigstens die Marketing-Fachbegriffe nachschlagen, wenn man sie benötigt. Die anderen wichtigen Begriffe sind gut erklärt, taugt für Neulinge also sehr gut. Ich sehe hier aber schon das erste Problem, genauer gesagt mit dem Abschnitt “Hilfsmittel für das Reporting”, der auf vier Seiten (!) beschreiben soll, wie man die Besucherströme einer Webseite messen und infolge dessen analysieren kann. Hierbei geht er eindeutig nicht genug in die Tiefe, denn er begrenzt sich auf Google Analytics. Zwar erklärt er die grundlegenden Möglichkeiten, die man mit diesem Service hat, sehr gut und verständlich, aber dennoch reicht es meiner Ansicht nach nicht aus, nur auf Analytics einzugehen und das Statistiktool aus WordPress Jetpack zu erwähnen. Sicher, er nennt auch kurz ein Tool, um das Klickverhalten bei Werbebannern zu analysieren – aber dennoch fehlt ganz eindeutig ein Eingehen auf alternative, unabhängige Analyse-Programme, Piwik wäre hier durchaus wünschenswert.
Im zweiten Teil gibt es neben der äußerst sinnvollen Zusammenfassung, wie man als Blogger Pressearbeit betreiben kann, das selbe Problem – hier mit Keyword-Monitoring. Klar, Pingbacks auf eigene Artikel, die Suchen in gängigen Social Networks und Google Alerts sind gute Möglichkeiten, über aktuelle Entwicklungen in bestimmten Bereichen auf dem aktuellen Stand zu sein, aber dennoch gibt es deutlich mehr Möglichkeiten dazu. Gerade News-Aggregatoren wie das neue filtr und Brancheninformationsdienste sollten hier wenigstens eine verallgemeinerte Nennung finden. Abgesehen davon empfinde ich hier an einer Stelle die Reihenfolge als suboptimal – die Feststellung, dass man generell vorwiegend Inhalte mit Mehrwert bieten sollte, wäre am Anfang des Kapitels vermutlich sinnvoller.
Auch findet sich hier eine Stelle, die meiner Ansicht nach nicht mit der Forderung nach Authentizität zu vereinbaren ist, nämlich das Outsourcing von Artikeltexten. Es fehlt hier auf jeden Fall der Hinweis, dass so etwas vielleicht bei Affiliate-Blogs, die sich mit einem spezifischen Thema befassen, über das man vielleicht selbst nicht sehr gut informiert ist – in allen anderen Blogs würde das die Authentizität meiner Meinung nach stark untergraben. Denn wenn ich einen Artikel in einem persönlichen oder vom Besitzer mit Fachwissen gefüllten Blog einen Artikel lese, so erwarte ich auch, dass der vom angegebenen Autor ist – und nicht von einem Ghostwriter. Wie gesagt, mag man bei Blogs, die ausschließlich zum Geld verdienen angelegt ist, machen – aber nicht selbst geschriebene Texte sollten ehrlicherweise auch als solche gekennzeichnet sein.
Der dritte Teil schließlich gibt wirklich sinnvolle Ratschläge, allerdings wirken die mitunter etwas ungeordnet, wirken. Dabei habe ich auch nur wenig einzuwerfen, beispielsweise wirkt die Bezeichnung “für Fortgeschrittene” meiner Meinung nach bei einigen der Tipps etwas hoch gegriffen. Einige der Tipps wie etwa die A/B-Tipps sind für Anfänger sicherlich weniger gut geeignet als für Blogger, die sich schon eine Weile mit ihrem Blogsystem beschäftigen, andere Tipps wie etwa das <more>-Tag sollten eigentlich schon bei der ersten Einrichtung eines Blogs beachtet werden. Ebenso das Thema “Landingpages”. Auch hier gilt: Das mag für Affiliate-Blogs gelten, für “normale” Blogs aber sicherlich nicht. Die SEO-Tipps sind die gängigen, ob man nun an deren Wirkung glaubt oder doch eher nicht. Interessant ist wiederum das Kapitel mit der Beschreibung, wie man Leser zu “Freunden” macht – das habe ich tatsächlich noch nie in der Form umgesetzt gesehen.
Zum vierten Teil lässt sich eigentlich nichts sagen, die Chancen und Risiken wurden übersichtlich dargestellt, das Urteil, ob Bloggen als Beruf für den einzelnen geeignet ist, überlässt Michael also dem Leser. Hier hätte er vielleicht noch stärker auf die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit “Blogdienstleistungen” Geld zu verdienen eingehen können, da das aber bereits weiter vorne geschehen ist, lässt sich das verschmerzen.
Das Buch gibt – wie schon oben angesprochen – die Grundlagen von Blogmarketing, Content, Blogdesign und SEO wieder. Es taugt also durchaus für Anfänger, die einen eigenen Blog starten. Die Fokussierung auf WordPress ist zu verschmerzen, es wäre aber gegebenenfalls sinnvoller gewesen, die WordPress-spezifischen Kapitel nur in Grundzügen zu beschreiben und spezielle Plugins etc. für verschiedene CMSe auf einer Webseite als Zusatzinhalt anzubieten.
Ich kann nicht direkt sagen, dass ich von dem Buch enttäuscht gewesen wäre, dafür sind die Inhalte zu gut aufbereitet. Aber dennoch muss ich zugeben, dass das Buch nicht unbedingt meinen Erwartungen entspricht, ich hätte mir mehr Expertenwissen und Tricks aus Michaels langer Blogerfahrung gewünscht, da sich viele der Inhalte – zugegebenermaßen über viele Seiten verstreut – auch kostenlos im Internet finden. Für Anfänger ist das Buch aber sicherlich durchaus geeignet, erspart letztlich nämlich viel Gesuche und als Nachschlagewerk eignet es sich dann auch relativ gut.
Ich hatte oben auch schon angedeutet, dass das Buch mich vielleicht mit an der Teilnahme an der Challenge gehindert hat. Es ist sicherlich nicht die primäre Ursache gewesen – das war dann doch die Schule – aber dadurch, dass ich nicht wirklich viel gelesen habe, was ich nicht schonmal irgendwo gelesen hatte, hat es mich nicht so direkt ermutigt, die Hinweise umzusetzen. Ich werde in Zukunft mal das ein oder andere ausprobieren, was im Buch beschrieben wurde, aber wirklich “abarbeiten”, wie ich beim ersten Überfliegen gemutmaßt hatte, ist leider nicht.
Titel: Blog Boosting – Marketing, Content, Design, SEO
Autor: Michael Firnkes
Verlag: mitp-Verlag
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 24,95€
Ich bin gerade bei Cashy auf eine interessante Aktion aufmerksam geworden: Der Webseiten-Registrar Checkdomain bietet Bloggern eine Domain-Weltkarte im Wert von 27€ für umme an – als Gegenleistung verlangt man nur einen Blogpost. Die Karte ist laut Cashy wirklich hochwertig und auch sehr hübsch.
Was die Aktion aber schließlich bloggenswert macht, ist das versprechen von Checkdomain: Zwar muss man als Blogger nichts für die Karte zahlen, die 10€, die pro verkaufte Karte an die Deutsche Kinderkrebs-Stiftung gespendet werden, werden aber dennoch gespendet. Es gibt also für die Blogger einen schönen Rabatt und die Stiftung bekommt trotzdem 10€. Ist also für einen guten Zweck!
Aber was genau ist eigentlich eine Domain-Weltkarte? Eine Domain-Weltkarte zeigt, welche TLDs wo beheimatet sind. Ist ein schöner Überblick, sowas gab es auch mal als Poster von einem der großen Webhoster hierzulande als Beilage in einer c’t – aber bloß ein ganz simples Stück Papier.
Größe: 114 x 70 cm
Papier: 250 g/qm, matt, wasserabweisend
Druck: Beidseitig bedruckt (eine Seite hellblau, eine dunkelblau)
Versand: UPS, Kostenlos
Preis: 27,00€ inkl. MwSt.
Update 19.04.2013: Jetzt auch mit Bild. Danke für die Erlaubnis!
Die interessanten Angebote von heute sind deutlich softwarelastiger als die von gestern:
Ich habe ja bereits im letzten Jahr die interessantesten Angebote des Amazon Osternests hier zusammengestellt, die letzten drei Tage war ich abwesend aber nun zu den interessanten Angeboten von heute:
Ansonsten gibt es noch ein USB 3.0-auf-USB 3.0-Micro-Kabel für 6,99€ (Link)* sowie ein digitales Mathelexikon für 15,00€ (Link)*. Aber das dürfte weniger interessant sein, ebenso wie Die Sims: Einfach tierisch für 16,95 – 20,56€ (Link)*, aber ich kann’s ja trotzdem mal verlinken.
Alles nur heute, versteht sich.
Als Unternehmer und als Unternehmen ist man je nach Branche auf Software angewiesen, mit dem 3D-Modelle am Computer erstellt und dem Kunden vor Projektverkauf vorgestellt werden. Solche Software ist leistungsstark und kommt beispielsweise in der Konstruktion von Bauteilen oder ganzen Gebäuden zum Einsatz. Animationen helfen dabei, das Ganze für den Kunden noch verständlicher zu machen.
Nun ist nicht jeder mit dem Wissen für die Auswahl eines solchen, auch Architektensoftware genannten, Programms ausgestattet. Da ich kürzlich mit einem guten Freund über eine solche Software, die auch als Animationsprogramm genutzt werden kann, gesprochen habe, dachte ich, ich gebe mein errungenes Wissen hier weiter.
Mit der Software müssen insbesondere Konstruktuere, Inhouse-Architekten oder Planer arbeiten. Also sollte die Auswahl der Kriterien auch gemeinsam mit diesen getroffen werden.
In diesen kommt heraus, dass das Modelleriungsprogramm über ausreichende Schnittstellen zu anderen, in Firmen und von oben genannten Berufsgruppen, genutzten Programmen besitzt. Hierbei werden unter anderem die Programme Adobe Photoshop, AutoCAD oder Adobe After Effects genannt. Die 3D-Software sollte inbesondere mit diesen Produkten interoperabel sein, d.h. entsprechende Schnittstellen zur Weiterverarbeitung der erstellten Modelle besitzen.
Ganz wichtig für künstlerische tätige Menschen ist bei Grafiksoftware das so genannte Rendering. Damit wird die korrekte Darstellung von Code in der visuellen Repräsentation verstanden. Geübte Augen können oft in sekundenschnelle feststellen, ob eine Grafik gut gerendert ist. Die Software sollte das iray-Rendering des Herstellers NVIDIA unterstützen.
Ein weiterer wichtiger Augenmerk gilt es auf den Editor zu setzen. Mit diesem wird sehr oft gearbeitet. Am besten empfiehlt sich hier ein Test. Viele Anbieter dürften wohl Testversionen zur Verfügung stellen, denn so eine 3D-Software kann mehrere Tausend Euro kosten.
Darüber hinaus gibt es allgemeingültige Kriterien wie Performance und Qualität der Software. In einer Testphase sollten daher durchaus auch Stresstests gemacht und die Software ein wenig gefordert werden. Abstürze, langsames Laden etc. wird sich dann hier schnell sichtbar machen.
Ein Bündel an Software zieht mich mal wieder aus der Versenkung inmitten von Schulkrams – sind nämlich einige wirklich gute Apps drin ;) Es handelt sich dabei um das “Lifehacker Mac Bundle” bzw. “Mac Essentials Bundle“* von Stacksocial. Dabei sind:
Das ganze gibt es für knapp $50 (37,50€) – und das lohnt sich! Nehmen wir mal die drei Apps, die jeder besitzen sollte: Path Finder, Text Expander und AirServer. Damit alleine wären wir bei ca. 68€. Die anderen Tools sind angeblich auch ganz brauchbar, wobei ich vom IPNetMonitor ehrlich gesagt noch nei gehört hatte. Das einzige, was ich bei diesem Bundle als absolut unsinnig ansehe ist Camera Bag, das ist der eigenen Beschreibung nach noch ein weiteres Tool, das Bildbearbeitung neu definiert haben will. Aber irgendeine Gurke muss wohl in jedes Bundle ;)